Migros - Ein M besser

Sprachnavigation

Food-Fotografie: Mit diesem Tipps gelingen scharfe und lebhafte Food-Fotos

Wer sich stundenlang in der Küche für das perfekte Gericht Zeit nimmt, möchte sein kulinarisches Werk nach getaner Arbeit oftmals auch fotografisch festhalten – sei es für Instagram und Co. oder für ein persönliches Fotokochbuch in gedruckter Form.

Damit das fotografierte Essen auch richtig in Szene gesetzt werden kann, sind einige für Food-Fotografie spezifische Dinge zu beachten.

Essen richtig in Szene setzen

Essen richtig in Szene setzen

Die Vorbereitung für ein gelungenes Food-Foto beginnt bereits vor dem allerersten Schnappschuss. Ohne sorgfältiges Anrichten kommt auch das wohlschmeckendste Essen auf einem Foto kaum zur Geltung. Das fängt bereits beim Geschirr an, das möglichst stilvoll sein soll.

Frische und hochwertige Zutaten schmecken nicht nur besser, sie sehen sowohl vor wie auch nach dem Kochen besser aus. Aus diesen Gründen lohnt es sich deshalb, frische Lebensmittel beim Kochen zu verwenden und damit auch Speisen für das Fotografieren anzurichten:

  1. Einerseits lohnt es sich oft, rohe Lebensmittel als Garnitur aufzubewahren, ob im Ganzen oder zerschnitten. Gekochtes Essen kann so mit einem frischeren Look angerichtet werden. Fleisch kann einer optischen Auffrischung unterzogen werden, wenn es mit Pflanzenöl bestrichen wird.
  2. Andererseits gibt es noch viele weitere Elemente, die Speisen optisch aufwerten: Das Basilikumblatt über der Tomatensauce, die Pfeffer- und Salzmühle neben dem Steak oder ein Radieschen neben der Käseplatte machen das Motiv mit wenig Aufwand optisch ansprechender.
Der passende Bildausschnitt und Bildwinkel

Der passende Bildausschnitt und Bildwinkel

Der richtige Fotowinkel hat einen grossen Einfluss in der Food-Fotografie. Fotos im Hochformat wirken beispielsweise dramatischer als im Querformat. Grundsätzlich empfiehlt sich beim Essen fotografieren ein natürlicher Winkel, als sässe man selbst am gedeckten Tisch. So wirken die Fotos besonders einladend und beziehen den Betrachter ins Bild ein.

Schatten und Licht in der Food-Fotografie

In der Food-Fotografie, als eine Art der Objektfotografie, ist das richtige Licht eine der grössten Herausforderungen. Hartes Blitzlicht ist in den meisten Fällen nicht optimal dafür. Indirektes bzw. diffuses Blitzlicht hingegen ist oftmals gut geeignet. Für besonders schöne Farben beim Essen fotografieren sorgt etwas diffuses Nachmittagslicht.

Falls trotzdem nicht auf Kunstlicht verzichtet werden kann, weil es die Tageszeit oder die Umstände generell nicht zulassen, ist vor dem Fotografieren auf jeden Fall wichtig, einen Weissabgleich durchzuführen.

Als Lichtquellen eignen sich sogenannte Softboxen und Ringleuchten. Das sind spezielle Aufsätze für Blitze, die sowohl von Profifotografen, wie auch von Amateuren gerne benutzt werden, um für ein angenehm kühles Licht zu sorgen. Als günstige Alternative funktioniert auch eine mit Backpapier abgeschirmte Schreibtischlampe. Das Papier vor der Lichtquelle sorgt für ein diffuses Licht.

Wie bei vielen anderen Fotografie-Arten gilt bei der Food-Fotografie auch: Probieren geht über Studieren. Mehrere Versuche aus verschiedenen Blickwinkeln lohnen sich, um den optimalen Schnappschuss zu finden.

Jetzt Food-Fotos im CEWE FOTOBUCH Gross gestalten!