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Tipps zum Einstieg in die Makrofotografie

Kleine Tiere und Dinge ganz gross in Szene bringen – das ist die Disziplin der Makrofotografie. Per Definition wird bei der Makrofotografie ein Objekt so nah fotografiert, dass es auf dem Sensor abgebildet die gleiche Grösse hat wie in echt. Man spricht dann von dem Abbildungsmassstab 1:1. Fotos mit einem kleineren Abbildungsmassstab nennt man Nahaufnahmen.

Tipps zum Einstieg in die Makrofotografie
Besonders bei Nahaufnahmen von Insekten und Pflanzenblüten spielt Makrofotografie eine grosse Rolle, sie ist aber keinesfalls darauf beschränkt. Mit unseren Tipps für gelungene Nahaufnahmen mit Makrofotografie gelingen Fotos von allen möglichen Dingen, die aus der Nähe fotografiert werden sollen. Gelungene Nahaufnahmen entfalten ihre Wirkung besonders gut auf Wandbildern oder eignen sich für thematische Fotokalender.
Das richtige Objektiv

Das A und O der Makrofotografie: Das richtige Objektiv

Oftmals werden in der Makrofotografie Objektive mit festen Brennweiten verwendet. Der Vorteil von festen Brennweiten ist eine bessere Bildqualität durch die einfachere Bauweise des Objektivs. Welches Makroobjektiv verwendet werden soll, hängt wiederum davon ab, wie nah die Kamera an das Objekt heran soll oder kann.

Für Tier- und Insektenaufnahmen, bei denen ein gewisser Abstand nötig ist, um die Tiere nicht vor dem Abknipsen schon zu verscheuchen, bieten sich sogenannte Telemakroobjektive zwischen 105 Millimetern und 180 Millimetern Brennweite an. Telemakroobjektive ermöglichen Nahaufnahmen auch bei bis zu einem halben Meter Abstand vom fotografierten Objekt. Ein 50mm-Makroobjektiv hat den Vorteil einer geringeren Verwacklungsgefahr und kürzeren Bauweise. Im Gegenzug muss bei kürzerer Brennweite näher ans Motiv herangegangen werden. Hier entsteht die Gefahr, dass das eigene Objektiv Schatten auf das Motiv wirft. Mehr über Brennweite können Sie in unserem Wissensartikel zu Objektivbrennweiten lesen.

Objektiv umgekehrt montieren: die günstige Lösung

Wer erstmal nur in die Makrofotografie reinschnuppern und nicht gleich in ein neues Objektiv investieren möchte, kann auf einen kleinen Trick zurückgreifen. Mit einem sogenannten Retroadapter kann das gewöhnliche Kit-Objektiv umgekehrt montiert werden.

Durch die Bauart von Objektiven liegt die Fokusebene an der Rückseite des Objektivs näher als an der Vorderseite. Durch Drehen des Objektivs kann man sich also dem Objekt deutlich weiter nähern und Abbildungsmassstäbe, die deutlich grösser sind als 1:1, erreichen.

Makrofotografie mit dem Handy

Makrofotografie mit dem Handy

Auch viele moderne Handys bieten mittlerweile die Möglichkeit, Makrofotografie zu betreiben. Entweder bieten Smartphones gleich eigene Makro-Programme mit den nötigen Voreinstellungen an oder aber man setzt die nötigen Einstellungen manuell.

Am wichtigsten ist die Aktivierung der AE/AF-Sperre. Hierbei bleiben Fokus und Belichtung fix, wodurch sich ein nahes Objekt optimal ablichten lässt. Bei iPhones geht das einfach durch langes Drücken auf dem Screen auf das zu fokussierende Objekt. Das Fotokreuz beginnt zu pulsieren, das Objekt wird scharf gestellt und wenn der Finger vom Display entfernt wird, wird anschliessend die AE/AF-Sperre aktiviert.

Makrofotografie ist eine der anspruchsvolleren Disziplinen des Fotografierens, deshalb bedarf es einiges an Übung, bis die ersten Gehversuche gelingen. Mit etwas Durchhaltevermögen und Experimentierfreudigkeit entstehen aber schon schnell die ersten gelungenen Nahaufnahmen.

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