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Belichtungszeit in der Fotografie

Die Verschlusszeit bestimmt in der Fotografie, wie lange bei der Fotoaufnahme die Linse geöffnet wird und dementsprechend Licht auf den Sensor fällt. Sie bestimmt somit massgeblich die Belichtung eines Bildes – neben weiteren Faktoren wie der Blende und dem ISO-Wert. Die Verschlusszeit hat zudem besonders bei sich bewegenden Objekten einen hohen Einfluss darauf, wie scharf diese dargestellt werden – auch Bewegungsunschärfe genannt. Deshalb kommt der Belichtungszeit in der Sportfotografie, aber auch bei Aufnahmen während der Dunkelheit eine hohe Bedeutung zu. In diesem Artikel geben wir Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Aspekte rund um die Belichtungszeit von Kameras.

Was ist eine typische Verschlusszeit beim Fotografieren?

Was ist eine typische Verschlusszeit beim Fotografieren?

In den meisten Fällen werden Verschlusszeiten in Bruchteilen von Sekunden angegeben, wie beispielsweise 1/125 s. Sehr kurze Belichtungszeiten können eine Tausendstelsekunde (1/1000 s) betragen, andererseits erlauben viele Kameras auch Belichtungszeiten bis zu 30 Sekunden oder sogar eine unbegrenzt lange Verschlusszeit.

Welche Verschlusszeit soll ich wählen?

Welche Verschlusszeit soll ich wählen?

Unterschiedliche Situationen in der Fotografie benötigen verschiedene Verschlusszeiten. Sobald ein gewisses Mass an Bewegung ins Bild kommt – sei es, weil Sie ohne Stativ fotografieren oder das Motiv sich schnell bewegt und trotzdem eine Schärfe gewünscht ist – soll auf Kurzzeitfotografie zurückgegriffen werden. Angenommen Sie möchten Ihr Kind beim Fussballspielen fotografieren, sollten Sie eine kurze Belichtungszeit von beispielsweise 1/1000 s wählen, damit auch bei einer Schussabgabe der Ball und die abgebildete Person trotz schneller Bewegung scharf abgebildet werden. Auch bei der Naturfotografie ist die Verschlusszeit ein wichtiger Faktor. Fotografieren Sie einen Wasserfall mit einer sehr kurzen Verschlusszeit, werden dadurch sogar die einzelnen Wassertropfen sichtbar. Setzen Sie hingegen auf eine lange Verschlusszeit, verschwimmt der Wasserlauf zu einem einheitlichen Strom.

Wie funktioniert Langzeitfotografie?

Wie funktioniert Langzeitfotografie?

Wird eine sehr lange Verschlusszeit gewählt, spricht man auch von einer Langzeitbelichtung. Bei Nachtaufnahmen von Motiven mit künstlichen Lichtquellen wie Städten oder Strassen sind Langzeitbelichtungen beliebt, denn dadurch können auch in der Dunkelheit ohne Blitz imposante Bilder entstehen. Die Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass das Motiv während der Belichtungszeit ohne Verwacklungen, sprich auf einem Stativ, aufgenommen wird. Sind die Lichtquellen bei einer Langzeitbelichtung in Bewegung, wie beispielsweise bei einer Autobahn bei Nacht, entstehen dabei spannende Lichteffekte, die durch eine lange Belichtungszeit gezielt herbeigeführt werden können. Neben den weiteren Einstellungen wie Blende und ISO-Wert können Sie die Verschlusszeit bei vielen Kameras sowohl automatisch wie auch manuell einstellen. So können Sie auch als Einsteiger vorerst nur mit einzelnen Einstellungen experimentieren und Ihr Fotografie-Können erweitern. Ihre besten Fotos können Sie anschliessend beim Migros Photo Service beispielsweise zu einem Fotobuch zusammenstellen.


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